Für Kinder

Dinolino, unser kleiner Drache, hat hier ein paar Malvorlagen, einen Stundenplan und Gute-Nacht-Geschichten für dich. Viel Spaß am Malen, Lesen und Zuhören!


Dinolino Song

 

Stundenplan

Und darf’s ein Original-Dinolino-Stundenplan für Deine Schulzeiten sein? Einfach das Bild anklicken und gleich ausdrucken!

Dinolinos Stundenplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie Dinolino in den Park kam

Früher gab es in den Wäldern, mit ihren hohen Bäumen und großen Höhlen, viele Drachen. Doch im Laufe der Jahrhunderte wurden diese immer weniger, oder gingen in andere Länder. Auch unser Dinolino, ein Drachenkind, das aber noch sehr jung ist, denn Drachen werden sehr sehr alt, sollte mit seinen Dracheneltern in ein fernes Land fliegen.

Doch Dinolino wollte eigentlich gar nicht wegfliegen, erstens mag er das Fliegen nicht und zudem wollte er lieber hier bleiben. Denn hier hatte er viele Freunde gefunden z.B. Hufi das kleine Pony und auch viele Menschenkinder mit denen er den ganzen Tag spielte. Als er eines Tages wieder mit Hufi im Wald spielte, vergaßen Sie die Zeit und auf einmal war es so dunkel, dass sie den Weg nach Hause nicht mehr fanden. Sie suchten und suchten, aber sie fanden nicht den richtigen Weg. Nach langer Suche wurden sie langsam müde und wollten sich schon auf die Nacht vorbereiten, als sie am Wegesrand eine dicke Kröte sahen, die zu ihnen sagte: “was wollt ihr denn hier zu später Stunde in Schloss Thurn“

Dinolino antwortete :“Ein Schloss? Wo ist das denn?“ Hufi bekam es langsam mit der Angst zu tun „Dinolino lass uns lieber mal weiter gehen, in diesem Schloss spukt es sicher“ Aber Dinolino wollte nicht locker lassen. „Wer wohnt denn da, Frau Kröte?“ Hufi antwortete ganz ängstlich: „Du willst doch da nicht hinein gehen, oder?“ Die alte Frau Kröte drehte sich um und quakte „Der Graf von Bentzel wohnt dort mit seiner Gemahlin!“ und sprang blitzschnell in den See. Ein Schloss mit einem richtigen Grafen, dachte sich Dinolino und da sie im Dunkeln den Weg nach Hause nicht finden würden, wäre es doch am Besten am Schloss nach einem Bett zu fragen! Hufi fand den Gedanken in einem Schloss zu übernachten immer noch sehr unheimlich, aber alleine wollte er nicht im Wald übernachten, das wäre ja noch unheimlicher! Somit beschlossen beide das Schloss zu suchen , um dort übernachten zu können. Nach kurzem Weg, schien der Mond schon so hell, dass sie in der Entfernung das Schloss sehen konnten, und nach einer halben Stunde stand es in ganzer Pracht vor ihnen „Das ist ja ein mords Kasten und die vielen Fenster, unglaublich“ sagte Hufi.

Langsam kamen sie dem Schloss immer näher und es wurde noch größer, wie sie gedacht haben. Doch standen sie nach kurzer Zeit vor der Brücke und dem Turm, der sich durch das mondlicht gewaltig im Wasser spiegelte, das das ganze Schloss umgab. „So alles oder nichts“ meinte Dinolino zu Hufi. Sie gingen über die Brücke und klopften an der ersten Tür. Es tat sich nichts! Noch mal klopfte Dinolino. Wieder nichts! „Puh ist wohl keiner zuhause, Dinolino“! Doch im selben Augenblick ging die Tür auf und eine schöne Frau machte die Tür auf und sie sagte „Was wollen Sie denn zu später Stunde noch hier, fragte sie ein wenig ängstlich, denn wann sieht man schon einen kleinen Drachen.

„Wir haben uns verlaufen, und finden im Dunkeln nicht nach Hause , so wollten wir fragen ob wir vielleicht bei ihnen übernachten können“ Hufi nickte. „Ach und mein Name ist Dinolino und das ist Hufi“. „Na wenn das so ist dann kommen Sie herein, wir sitzen gerade zu Tisch. Mein Name ist Gräfin Michaela“. Sie gingen in die Halle mit den großen Bildern und dem Kamin worin Feuer brannte und folgten der Gräfin die Treppen hinauf. Im letzten Stock angekommen gingen sie einen Gang entlang, wo viele Bilder von Pferden, Schlachten und Menschen hingen, der an einer Flügeltür endete. Als die Tür aufging, saß der Graf auf seinem Stuhl und schlürfte seine Suppe mit einem großen Silberlöffel. Dann legte er den Löffel beiseite und trank einen kräftigen Schluck Rotwein aus einem riesigen Glas. Er schaute zu Dinolino, dann Hufi und betrachtete sie aufmerksam. Hufi bemerkte von dem gar nichts, er war so fasziniert von dem Raum in dem sie standen. Ein Raum, voll mit tausend alten Büchern, die alle geordnet in

Regalen,vom Boden bis zur Decke an der Wand standen und in der Mitte stand ein großer schwarzer Tisch. „Na was treibt euch denn zu so später Stunde in mein Schloss“? fragte der Graf. Dinolino erzählte die ganze Geschichte, dass sie sich verlaufen haben und es zu dunkel ist um umzukehren. „Ihr werdet sicher Hunger haben“ sagte die Gräfin. Hufi wieherte, und gleich darauf hatten sie was Leckeres auf ihren Tellern.

Nachdem sie alles aufgegessen hatten fragte der Graf Dinolino „ Gibt es denn noch viele Drachen in den Wäldern“, „nee die Fliegen alle weg, meine ganze Verwandtschaft ist schon geflogen, und morgen soll ich auch fliegen, obwohl ich nicht will“. „Aber es ist doch toll andereLänder zu sehen und andere Menschen“. „ja schon“ schluchzte Dinolino, aber hier sind alle meine Freunde, und es ist der schönste Ort auf Erden“ Dinolino fing bitterlich an zu weinen als er an die bevorstehende Trennung erinnert wurde, obwohl er mit aller Macht versuchte seine Tränen aufzuhalten, sie kullerten über seine grünen Backen und tropften auf den Boden. Der Graf tröstete, „Wir werden schon einen Weg finden, damit du hier bleibst“. „Wirklich ,“schrie Dinolino „das wäre ja super“ Und wie? „Ich habe ja einen Erlebnispark, mit Tieren, Cowboys, Rittern, vielen Fahrgeschäften und es kommen auch jeden Tag Kinder zu Besuch. Im Park könntest du dann wohnen, und dich um Tiere kümmern und mit den Kindern spielen. Na, wäre das was“? Dinolino war begeistert und schrie „Super. Super.“ doch schnell wurde es wieder still. „Und was ist mit Hufi und was werden meine Eltern sagen, die werden nicht gerade begeistert sein.“ „Hufi kann gerne mitkommen.“ „Das ist ja auch super, dann kann ich immer mit Dinolino spielen.“

„Und das mit deinen Eltern werde ich schon regeln, jetzt aber ins Bett, wir müssen morgen fit sein.“ Somit gingen alle ins Bett und schliefen tief und fest. Außer Dinolino der sein Glück gar nicht fassen konnte, und sich schon vorstellte, wie er die Rutschen runterrutschte oder mit Hufi durch die Westernstadt spaziert. Bei seinen vielen Gedanken wurde er auch müde und schlief langsam ein. Nachdem sie am nächsten Morgen gefrühstückt hatten, gingen sie mit dem Graf in den Wald und suchten Dinolinos Eltern. Nach einer Stunde fanden sie, sie endlich. Der Vater Dinolino saß auf einem großen Stein und blickte ein wenig finster. „Wo warst du, du kommst zu spät, wir müssen gleich los“ sagte der Vater. Dinolino erzählte die ganze Geschichte, vom Wald, der Dunkelheit, vom Schloss und vom Grafen.

„Gut und schön, wir müssen jetzt los, vielen dank Herr Graf Bentzel, dass sie sich so um meinen Sohn gekümmert haben“ sprach der Drachenvater. Dinolino antwortete schnell „Ich will aber lieber hier bleiben, bei Hufi, bei den Menschen und in Schloss Thurn“ „Das kommt gar nicht in Frage, wer soll denn auf dich aufpassen, von was sollst du leben und wo willst du wohnen.“

„Dafür werde ich sorgen“ sagte der Graf. „Wirklich, und sie glauben das schaffen sie?“ „Ich kenne soviel Tiere, dass ich auch einen kleinen Drachen erziehen kann, zudem habe ich fünf Kinder“. „Na Gut“, antwortete der Drachenvater, „ ich bin zwar nicht begeistert, aber vielleicht ist es so besser. Doch Dinolino muß jeden Winter zu uns fliegen“ „Juhu, Jippi „schrieen Dinolino und Hufi. „Ich verspreche, ich komme euch jeden Winter besuchen“. Dinolino verabschiedete sich mit einem dicken Schmatz von seinem Vater und seiner Mutter, dann flogen diese davon. Ganz viele Abenteuer werde ich in Schloss Thurn erleben, lustige Kinder treffen und viele Tiere, das wird eine schöne Zeit, dachte sich Dinolino. Dann gingen sie alle wieder in das Schloss, Dinolino durfte sich dort ein Zimmer aussuchen, bis sein eigenes Haus fertig gebaut wurde Und zur Feier des Tages veranstaltete der Graf ein kleines Fest, das man bis in die anderen Dörfer hörte.

Dinolino wird Knappe

Dinolino hatte sich langsam eingelebt und kannte auch alle Personen des Parks per Namen. Vom Grafen, seinen Kindern, dem Personal in der Küche des Romantiksaals, allen Leuten an den Fahrgeschäften und die sich um die Tiere kümmern, er kannte sie alle. Natürlich hat es ein wenig gedauert, bis er sich wirklich alle Namen merken konnte, aber er gab sich Mühe und nach zwei Wochen, beherrschte er sie wie im Schlaf.

Dinolino fand es wirklich toll in Schloss Thurn, nette Menschen, viele Tiere, Fahrgeschäfte und die Kinder. Über die Kinder freute er sich am meisten, weil sie ihn immer zum lachen brachten. Kurz und Gut, Dinolino war rundum glücklich! Heute wollte er sich zum ersten mal das Ritterturnier anschauen, bis jetzt hatte er immer keine Zeit gehabt, weil es soviel zu entdecken gab. Aber heute hatte er es sich fest vorgenommen. Es war ein heißer Tag, und es waren viele Leute im Park.

Dinolino schaute aus dem Fenster seines Zimmers im Schloss und sah schon die ersten Ruderboote im Wassergraben rumschwimmen. Eigentlich sollte schon längst Hufi da sein, aber wie jeden Tag, kam er zu spät. Er war nämlich eine ziemliche Schlafhaube, so dass er jeden morgen fünfmal geweckt werden musste. Fünfmal, schon ein wenig viel, dachte Dinolino. Im gleichen Augenblick klingelte es, das konnte nur Hufi sein, Dinolino schaute aus dem Fenster, doch da war keiner.

„Jedes mal das selbe, langsam könnte er sich wirklich mal was neues einfallen lassen“ sagte Dinolino leise. Hufi hatte sich angewöhnt, wenn er klingelte, sich sofort zu verstecken. Die Aufgabe Dinolinos war ihn zu suchen, dies war aber nicht schwer, weil Hufi meist für jedes Versteck zu groß war. Auch diesmal versteckte sich Hufi hinter einem Baum, doch Dinolino sah seinen buschigen Schwanz schon von Weitem herausstechen.

Dinolino ging geradewegs auf Ihn zu: „Ich habe dich schon entdeckt, Hufi“. „Ich würde gern mal wissen, wie du immer so schnell meine Verstecke herausfindest“, sagte Hufi . „Tja, ich bin eben der geborene Entdecker“, sagte Dinolino. „So jetzt lass uns endlich mal zu dem Ritterturnier, ist ja gleich 14 Uhr“. Nachdem sie schnell bei Frau Lama und Herrn Esel vorbeischauten, kamen sie pünktlich zum Ritterturnierplatz. Als sie durch das Tor gingen, kam ihnen gleich ein Ritter entgegen. Hufi erschrak erst mal, weil der Ritter so groß war und auch seine volle Rüstung trug. Der Ritter war anscheinend wegen irgend etwas nervös, da er auffallend oft an seinen Fingernägeln kaute. Dinolino kannte den Ritter, es war Ritter Georg, der Beste und Schönste aller Ritter, oft hat er bei seinem Training zugeschaut. Denn ein Ritter muß hart arbeiten, um gut und ausdauernd zu werden.

„Was ist denn los Ritter Georg?“, fragte Dinolino. „Ach mein Knappe ist heute vom Pferd gefallen und hat sich den Fuß geprellt, und ohne Knappen kann ich nicht am Turnier teilnehmen“, antwortete der Ritter. „Hast du denn keinen Ersatz?“, fragte Dinolino. „Nein, leider nicht!“, erwiderte Ritter Georg verzweifelt. Dinolino überlegte leise. „Mmh?“ Dann auf einmal schrie er: „JA, vielleicht könnte ich ja dein Knappe werden?“

Ritter Georg schaute verdutzt. „Willst du das wirklich? Denn Knappe zu sein ist nicht so einfach wie es sich anhört. Du musst schnell sein, immer konzentriert und es darf dir kein Fehler passieren“, sagte Ritter Georg streng. „Aber ich bin doch ein Drache, einen schnelleren Knappen kannst du nicht bekommen“, antwortete Dinolino frech!

Hufi brachte kein Wort heraus! „Dieser Dinolino ist immer für eine Überraschung gut!“, dachte er sich. Dinolino hatte noch eine halbe Stunde Zeit, um alle Schwerter und Lanzen, kennen zu lernen. Aber da er immer beim Training von Ritter Georg gut aufgepasst hat, war es für ihn kein Problem, zu wissen was er zutun hatte. Im Pferdezelt waren nun alle Ritter und Knappen versammelt, und ein Pferd war schöner als das andere. Die Pferde waren geschmückt, mit Leder, Wappen und Fahnen.

Auf einmal ertönte eine lautes Signal. Das Turnier war eröffnet! Langsam ritten die Pferde mit ihren Rittern herein und dahinter die Knappen unter großem Jubel der Menschen auf den Turnierplatz. Als erste Disziplin wurde das Sauenstechen ausgerufen, bei dieser Disziplin musste der Ritter in vollem Galopp mit einem Speer ein Schwein treffen. Aber heutzutage ist das natürlich kein echtes Schwein, sondern eine Puppe.Dinolino reichte Ritter Georg den Speer und wünschte ihm viel Glück! Dieser raste los und warf seinen Speer direkt in das aufgezeichnete Herz. Die Menge jubelte, somit hatte Georg die erste Disziplin gewonnen. Nach zwei weiteren Disziplinen, krachte auf einmal das große Tor des Turnierplatzes auf und ein finsterer, großer Ritter auf einem schwarzen Hengst und einem furchtbaren Helm ritt auf den Platz.

Oh nein, dachte Dinolino, da bin ich einmal Knappe, nur zum aushelfen und dann kommt der böse Ritter Harras. Ich habe wirklich Pech! Denn Ritter Harras ist nämlich der Erzfeind von Ritter Georg, zwar hatte Georg ihn schon oft besiegt, aber Harras gab nie auf und kämpfte mit allen unfairen Mitteln dies es nur gab. Ritter Harras ritt langsam auf Ritter Georg zu, mit seiner Lanze zeigte er auf sein Herz. Dies war eine klare Aufforderung zum Kampf. Dinolino dachte immer noch er ist in einem Film gefangen, dabei hat der Tag doch so gut angefangen. Diese Geschichte wird er wohl noch seinen Enkeln erzählen. Als er den
Satz zu Ende gedacht hat, kam schon Georg auf ihn zu. „Reich mir meine Lanze“, sagte er. Dinolino rannte zu den Lanzen. Oh nein, hier standen ja zehn Lanzen, welche war jetzt die von Ritter Georg. Er versuchte sich zu erinnern, und zum Glück fiel es ihm wieder ein, die weiße mit der roten kleinen Fahne, die war es. Schnell nahm er sie und rannte zu Ritter Georg. Dieser nahm sie fest an sich und beugte sich zu Dinolino runter. „Wenn ich dich anschaue wirfst du mir mein Schwert zu, tue dies so schnell wie möglich!“, sprach Georg ernst und zwinkerte doch freundlich mit seinem rechtem Auge.

Dinolino schluckte, jetzt wurde es ernst! Die Ritter stellten sich auf. Es kehrte eine ungewöhnliche ruhige Stimmung ein. Doch plötzlich ritten beide los. Sie streckten ihre Lanzen und mit einem Brechen und Biegen schlugen die Lanzen auf den Rüstungen ein. Mit einem Ruck fielen beide rückwärts vom Pferd. Dinolino stockte der Atem, Ritter Georg lag am Boden. Aber auch Harras war gestürzt, doch dieser stand schon wieder und zückte sein Schwert. Benommen ging Harras auf Georg zu, der immer noch am Boden lag. Doch auf einmal blickte Georg auf und schaute zu Dinolino.

Dieser packt das Schwert von Georg und warf es mit seiner ganzen Kraft zu. Auch Harras bemerkt die Aktion und rannte schneller, doch es war zu spät. Das Schwert viel genau mit dem Griff in die Hand Georgs, der mit einem kräftigem Hieb das Schwert Harras abschmetterte und ihn mit einem kräftigem Tritt in den Sand befördert. Harras hat keine Möglichkeit sich aufzuraffen und als er sich umdrehte, lag schon die Spitze von Georgs Schwert an seinem Hals. Harras wurde entwaffnet und ging gedemütigt vom Platz. Dinolino atmete tief durch, das war knapp, verdammt knapp. Ritter Georg kam auf ihn zu, „Vielen Dank Dinolino, ohne dich hätte ich es nie geschafft!“ Auch Hufi kam herbeigelaufen. „Wahnsinn, Wahnsinn, das war ja unglaublich Dinolino“, stotterte er. Dinolino konnte es auch nicht glauben. Komm Hufi jetzt trinken wir erst mal eine Limo, die habe ich mir wohl verdient.